Umwälzungen 1948-1952 - Quarantänestation und neue Liegehalle

Im Jahre 1949 wurden eine Quarantänestation und eine neue Liegehalle erstellt. Es wurden immer wieder bei den Neueintritten ins Kinderheim Masern, ja sogar Diphtherie-schübe festgestellt, die dann auf die ganze Kinderschar im Heim übergriffen. Mit der Quarantänestation wurden nun die Kinder während der Inkubationszeit unter Arzt- und Schwesternaufsicht streng separiert.

Die Besitzverhältnisse auf dem Alvier waren bis ins Jahr 1951 folgendermassen: Die Sterbekasse der Winterthur besass eine Parzelle mit insgesamt 6962 m². Auf dem Land stand das Kurhaus Alvier, ein Schopf, ein Magazin mit Rauchkammer, die alte Liegehalle, der Saalbau, die Garage mit dem Zimmereinbau sowie die Verwalterwohnung und das Büro oberhalb der Garage.

Ausserdem stand auf dem Land noch die Quarantänestation, die jedoch der Genossenschaft gehörte. Der Genossenschaft Kurbetrieb gehörten drei Parzellen mit dem Kinderheim, der neuen Liegehalle, dem Waschhaus sowie der Tal- und Bergstation der Seilbahn. Insgesamt waren das 6996m².

Sanierung der Genossenschaft 1952

Im Zuge der Sanierung der Genossenschaft 1952 wurde der Boden, auf dem die Quarantänestation stand, gegen etwa gleich viel Boden zusammen mit dem Waschhaus abgetauscht. Im zweiten Schritt kam nun die gesamte Parzelle der Sterbekasse mit den noch verbleibenden 6104m² an die Genossenschaft Kurbetrieb.

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