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Über 100 Jahre Hotel Alvier, 1901 - Heute

Entstehungsgeschichte

Das Alvier Seminar- und Ferienhotel liegt an ruhiger, sonniger und einzigartiger Lage auf 1000m über Meer, hoch über dem St. Galler Rheintal fernab von störendem Lärm, von Hektik und von Stress. Es liegt auf der Flanke Gauschla und direkt dahinter in der Alvierkette liegt der 2343m Hohe Alvier, der dem Hotel den Namen verleiht.

1901/02 liess J.B. Angehrn das Kurhaus erbauen. 1934 wurde das Kurhaus durch die Genossenschaft Sterbekasse der Krankenfürsorge Winterthur gekauft. 1951 Übergang an die Genossenschaft Kurbetriebe der Krankenfürsorge Winterthur.

Chronologie

1901 - 1936: Kurhaus

1936 - 1948: Kinderheim

1947 - 1948: Bau der Seilbahn

1948 - 1952: Kur- und Ferienbetrieb für Kinder und Erwachsene

1952 - 1974: Hotel Kurhaus Alvier mit Neubau Südtrackt 1962-64 und Neubau Osttrackt (altes Kurhaus) 1977-78

1974 - 1986: Hotel Kurhaus Alvier und vermehrte Nutzung für Schulungszwecke, 1981-82 Umbau zum Schulungszentrum

1986 - 2005: Seminar- und Ferienhotel der KFW und Winterthur Versicherungen

2005 - heute: Gründung die Alvier AG, Seminarzentrum mit Hotel als Familienbetrieb und Kauf von der Winterthur Versicherungen

Details

  • Entstehung 1901

    Entstehung 1901

    1901: Erstellung des Hotels Alvier durch J.B. Angehrn, Kreuzlingen, auf dem Land, das
    1902: zum Teil von der Gemeinde Wartau gepachtet wurde.
    1912: Erweiterung des ersten Baus durch zwei Seitenflügel.
    1916: Neue Alpenstrasse zum Alvier.
    1978: erhält die Strasse Teerbelag.
    1917: 1. Juli; Objekt Kauf durch Emil Germann, Hotelier.
    1923: Emil Germann erwirbt 3'300 Quadratmeter Land von der Gemeinde Wartau.

  • Kur- und Ferienhaus 1934

    Kur- und Ferienhaus 1934

    Kur-, Ferien- und Kinderheimbetrieb

    Die Kur- und Ferienbetriebe sind in einer Zeit gegründet worden, da sich breite Schichten keine Kuren oder gar Ferien im Ausland leisten konnten. Der Werktag war oft mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden.

    Für die Kinder wurden Kinderheime gegründet. Initiative Mitglieder der Krankenkasse Krankenfürsorge Winterthur KFW, haben die Gründung eines Kinderheimes mit Liegehalle und eines Kurhauses an die Hand genommen, mit der Überzeugung, dass eine Krankenkasse mit der Bezahlung der Rechnungen alleine ihre Aufgabe noch nicht erfüllt habe.

    Das Hotel Alvier wurde am 5. Mai 1934 von der Sterbekasse Winterthur gekauft mit 3920m² Land zu einem Preis von Fr. 88'000.-

    Kinderheim

    Die KFW trifft mit der Sterbekasse Winterthur eine verbindliche Vereinbarung, dass sie ihre Kuranten zu günstigen Bedingungen im Kurhaus Alvier unterbringen kann.

    Am 3. Juni 1934 wird das Kurhaus Alvier eröffnet.

  • Kinderheim 1935

    Kinderheim 1935

    Kinderheim Alvier

    Die Alters- und Sterbekasse der Winterthur schenkt der KFW den Bauplatz für ein Kinderheim und die Gemeinde Azmoos erklärt sich bereit, das Land für einen Spielplatz zu schenken. Am 22. März 1936 ist der Baubeginn des Kinderheims und der Garage. Auf der Garage ist die erste Liegehalle für die Kinder. Nach nur knapp dreiviertel Jahren wird am 10. Januar 1937 das Kinderheim Alvier eröffnet.

    1937 wurde schräg vor dem Kurhaus ein grosser Saal für 200 Personen erstellt, ausgerüstet mit Office, WC, Kegelbahn, darauf eine Aussichtsterrasse für das Restaurant.

    Damalige Entlöhnung des Personals:
    Die erste Kinderpflegerin erhielt neben Kost und Logis einen Monatslohn von Fr. 120.-.
    Der Arzt bekam Fr. 2.50 pro Besuch sowie die Arznei vergütet.
    Ein Lehrer aus Oberschan verpflichtete sich, im Sommer 12 und im Winter 6 Wochenstunden Unterricht zu geben für jene Kinder, deren Kur länger als vier Wochen dauerte.
    Im Kinderheim Alvier wurden 3- bis 15-jährige Kinder aufgenommen.

    Die Taxen waren nach Alter gestuft:

    • 3.-6. Altersjahr Fr. 2.- pro Tag
    • vom 7.-11. Altersjahr Fr. 3.- pro Tag
    • vom 11.-15. Altersjahr Fr. 3.50 pro Tag.

    Bild links: Der Alvier nach dem Bau des Kinderheims (rechts aussen). Vorne links der Saal von 1937, zwischen Kurhaus und Heim die Garage, auf der sich die Gerantenwohnung und die Liegehalle befinden.

  • Zweiter Weltkrieg 1939

    Zweiter Weltkrieg 1939

    1939 - Ausbruch des zweiten Weltkrieges und die Folgen

    Das Kinderheim war, was die Belegung betrifft, von Anfang an ein Erfolg und schien einer guten Zukunft entgegenzusehen. Diese Entwicklung wurde aber 1939 durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges jäh unterbrochen.

    Am 16. September 1939 mussten sowohl das Kurhaus wie auch das Kinderheim für die Armee geräumt werden.

    600 Mann wurden einquartiert, einzig der Restaurationsbetrieb konnte weitergeführt werden. Der Alvier hat in den folgenden Jahren noch viel Militär gesehen, das in der Umgebung untergebracht war.

    Das Kinderheim wurde erst am 5. Mai 1941 wiedereröffnet.

     

    1959

    In diesem Jahr gab es einen Gedenktag der zum 20jährigen Einrücken von 1939 stattfand. Von diesem Treffen zeugt heute noch der Gedenkstein, oberhalb des Hotels Alvier, der damals errichtet wurde.

  • Verkehrssituation 1945

    Verkehrssituation 1945

    Seilbahn - Die Lösung des Verkehrsproblems zwischen Rheintal und Alvier

    1945 - 1948

    Ein seit langem anstehendes Problem waren die Verkehrsverhältnisse zwischen dem Rheintal und dem Alvier.

    1945 ist zum ersten Mal von der Möglichkeit die Rede, eine Seilbahn von Oberschan auf den Alvier zu bauen.

    Das ganze Jahr 1946 verstreicht mit der Diskussion von Problemen mit Landbesitzern sowie anderer Varianten. Man einigte sich darauf, dass wenn beim Restaurant Aufstieg eine Haltestelle eingebaut wird, Oberschan Fr. 4'000.- an den Bau spendiert. Die definitive Bauabrechnung belief sich auf Kosten von Fr. 171'885.50, an welche Oberschan die erwähnten Fr. 4'000.- spendete.

    Die Schwebebahn wurde am 1. Mai 1948 eingeweiht. Sie überwindet auf einer Horizontaldistanz von 1234 Meter eine Höhendifferenz von 304,5 Meter, an zwei Tragseilen, an denen je eine aus Aluminium hergestellte Kabine für 4 Personen mit Ladebühne für Güter, Gepäck und Post schweben. Die Fahrzeit beträgt 5 Minuten, die Geschwindigkeit 4-5 m. pro Sekunde.

  • Erweiterungen 1948 - 1952

    Erweiterungen 1948 - 1952

    Umwälzungen 1948-1952 - Quarantänestation und neue Liegehalle

    Im Jahre 1949 wurden eine Quarantänestation und eine neue Liegehalle erstellt. Es wurden immer wieder bei den Neueintritten ins Kinderheim Masern, ja sogar Diphtherie-schübe festgestellt, die dann auf die ganze Kinderschar im Heim übergriffen. Mit der Quarantänestation wurden nun die Kinder während der Inkubationszeit unter Arzt- und Schwesternaufsicht streng separiert.

    Die Besitzverhältnisse auf dem Alvier waren bis ins Jahr 1951 folgendermassen: Die Sterbekasse der Winterthur besass eine Parzelle mit insgesamt 6962 m². Auf dem Land stand das Kurhaus Alvier, ein Schopf, ein Magazin mit Rauchkammer, die alte Liegehalle, der Saalbau, die Garage mit dem Zimmereinbau sowie die Verwalterwohnung und das Büro oberhalb der Garage.

    Ausserdem stand auf dem Land noch die Quarantänestation, die jedoch der Genossenschaft gehörte. Der Genossenschaft Kurbetrieb gehörten drei Parzellen mit dem Kinderheim, der neuen Liegehalle, dem Waschhaus sowie der Tal- und Bergstation der Seilbahn. Insgesamt waren das 6996m².

    Im Zuge der Sanierung der Genossenschaft 1952 wurde der Boden, auf dem die Quarantänestation stand, gegen etwa gleich viel Boden zusammen mit dem Waschhaus abgetauscht. Im zweiten Schritt kam nun die gesamte Parzelle der Sterbekasse mit den noch verbleibenden 6104m² an die Genossenschaft Kurbetrieb.

  • Neubau 1962 - 1964

    Neubau 1962 - 1964

    1952-1974 Konsolidierung und Blütezeit

    Die nächsten gut 20 Jahre sind die eigentliche Blütezeit des Kurbetriebes. Die Betriebe der Genossenschaft wurden gepflegt, instand gehalten, erneuert und ausgebaut.

    1952-1954 wurden 11 Zimmer renoviert.

    1962 Neubau Kurhaus Alvier

    Am 14. Mai 1962 wurde mit dem Erneuerungsbau Alvier begonnen. Die Bauzeit dauerte beinahe zwei Jahre.

    Am 7./8. März 1964 kann der Erneuerungsbau Alvier feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Auf dem Photo sehen Sie das Alvier-Areal nach dem Umbau.

    Vorne links der mit dem Altbau verbundene Neubau, rechts vom Kurhaus die Seilbahnstation, die Garage und Gerantenwohnung, das Kinderheim und (in den Bäumen versteckt) die Quarantänestation. Ganz oben die Liegehalle von 1950.

  • Anfang der Schulungstätigkeit 1967

    Anfang der Schulungstätigkeit 1967

    1967 wurde der Samen zu einer nachfolgenden Entwicklung gesetzt, der man sich damals vermutlich noch gar nicht bewusst war. Die Firma Bühler, Uzwil, führte während drei Tagen eine psychologische Tagung zu einem Pauschalpreis durch. Die Teilnehmer seien begeistert gewesen. Dies ist, soweit es aus den Unterlagen ersichtlich wird, der Anfang der Schulungstätigkeit auf dem Alvier.

    In der Auffahrt zum Hotel Alvier befindet sich der Stein (Bild unten rechts) mit folgender Inschrift:

    "Von Herzen fiel mir dieser Stein als ich kehrt im Alvier ein".

    Diese Worte hat ein Kurgast aus Dankbarkeit für seine Heilung im Kurhaus Alvier in diesen Stein geritzt.

    1963

    Im Verlauf der Jahre wurden an der Seilbahn mehrere Revisionen durchgeführt und 1963 ersetzte man die runden Kabinen durch eckige.

    Auf dem Photo (unten rechts) sehen Sie die neuen Seilbahnkabinen.

  • Umbau 1972 - 78 / Neue Wege

    Umbau 1972 - 78 / Neue Wege

    1968 Quarantänestation

    Im Jahre 1968 stellte man fest, dass die Quarantänestation nicht mehr gebraucht wurde. Die Krankheitsbilder hatten sich verändert, Scharlach und Diphtherie sind praktisch ausgestorben. Vor Masern, Keuchhusten und weiteren Krankheiten brauchte man keine Angst mehr zu haben, da es neue Mittel gab, mit denen man diese Krankheiten im Kinderheim selber behandeln konnte. 1969 wurde die Quarantänestation aufgehoben.

    1972 Das Kinderheim wird geschlossen

    Im Jahre 1972 stellte man fest, dass das Kinderheim als Präventorium seinen Dienst getan hat. Das Kinderheim wird 1974 auf Ende Jahr geschlossen. Damit ist die Institution, die der Genossenschaft den eigentlichen Anstoss gegeben hat, verschwunden.

    Der Weg zurück 1974-1986 Kurhaus Alvier

    1974 beschliesst man den Altbau Kurhaus Alvier abzureissen und einen Neubau zu erstellen. Am 15. März 1977 ist der Baubeginn. Am 21. Oktober 1978 ist die offizielle Übergabe und Einweihung.

    Der Neubau enthielt vor allem mit einer Dusche ausgerüstete Einzelzimmer. Es entstand neben der Eingangshalle eine ansprechende Aufenthaltszone. Mit dem Neubau wurde auch der Saal, der eine Kegelbahn enthielt, modernisiert.

  • Neubeginn 2005

    Neubeginn 2005

    Gründung die Alvier AG, Seminarzentrum mit Hotel durch vier Familien und Kauf von der Winterthur Versicherungen.